Grundsätzliches zur Urlaubsplanung

| Urlaubsplanung

Im Arbeitsrecht redet der Gesetzgeber bei Urlaubsplanung mit

Urlaubszeit – auch hier redet der Gesetzgeber mit. Anspruch auf Urlaub haben alle Arbeitnehmer, egal ob Vollzeit- oder Teilzeitkraft, Aushilfe oder 400-EUR -Tätigkeit. Der gesetzliche Mindest-Urlaubsanspruch beträgt 4 Wochen, häufig werden aber 6 Wochen Urlaub pro Jahr gewährt.

Der Urlaub muss im laufenden Kalenderjahr genommen werden, nur aus betrieblichen oder persönlichen Gründen kann er auf die ersten 3 Monate des Folgejahres übertragen werden; danach verfällt er. Grundlage dieser Rechtsprechung ist der An­spruch des Arbeitnehmers auf ein berufsförderndes, quali­fiziertes Zeugnis bei Beendigung des Arbeits­verhältnisses. Der Arbeitgeber muss im Zeugnis Auskunft geben über Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses, sowie Führung und Lei­stung des Ar­beitneh­mers.

Der Arbeit­geber darf mit der Formulierung des Inhaltes das berufli­che Fortkommen des Ar­beitnehmers nicht erschweren. Er ist aber in der Wortwahl frei und auch in der Formu­lie­rung von Werturteilen. Zu beach­ten ist außerdem, daß die Person, die das Zeugnis ausgestellt hat, auch unter­schreibt. Sonst könnte der zukünftige Ar­beitgeber hieraus den Rück­schluß ziehen, der Arbeitgeber di­stanziere sich vom ausge­stellten Zeugnis.

Die Angst, der Arbeitgeber könnte irgend­welche Ge­heimcodes im Zeugnis ver­wendet haben, ist aber durchweg unbegründet, denn das ist verboten. Ist der Ar­beitnehmer mit dem Zeugnis nicht einverstanden, kann er Korrektur for­dern. Weigert sich der Arbeitgeber, muss das Ar­beitsgericht hierüber ent­scheiden und beide Seiten haben ihre Darstellung zu beweisen.

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